Alles rund um die WM
Es ist wieder Rugby-Union—Weltmeisterschaft! Und es wird aller Voraussicht nach ein Turnier, dass Rekorde brechen wird. Sieben Wochen, 48 spannende Spiele in neun fantastischen Stadien mit 20 Nationalteams von fünf Kontinenten. Die 2,6 Millionen Tickets für die Spiele waren schon Wochen vor Turnierstart ausverkauft, und beim Weltverband World Rugby rechnet man damit, dass die Rekordzahl von 857 Millionen TV-Zuschauern weltweit bei der WM in Japan 2019 noch mal deutlich übertroffen wird.
In Deutschland zeigt ProSieben MAXX immerhin 35 der 48 Spiele live im Free-TV, und mit dabei sind so fachkundige Co-Kommentatoren wie Simon Jung oder auch Manuel Wilhelm, die auch neuen Rugby-Zuschauern unseren schönen Sport verständlich näherbringen werden.
Die Vorrunde beim Rugby World Cup 2023 ist absolviert. Und die WM in Frankreich hält bislang, was man sich im Vorfeld von ihr versprochen hatte. Die Stadien sind voll, die Stimmung in den fantastischen Arenen ist hervorragend - selbst bei vermeintlich weniger aufregenden Außenseiter-Duellen.
Und auch sportlich haben die Teams bislang kaum etwas vermissen lassen. Die Favoriten wurden ihrer Rolle bislang vollauf gerecht. Irland, Neuseeland, Titelverteidiger Südafrika und Gastgeber Frankreich haben in der Vorrunde zumeist souverän abgeliefert und haben packende direkte Duelle geliefert. Schade, dass diese vier Teams bereits im Viertelfinale aufeinandertreffen. Frankreich trifft dort auf Südafrika, Irland auf die All Blacks, die offenbar rechtzeitig zur WM wieder in Topform sind. Doch auch die bislang ungeschlagenen Waliser und Engländer haben in der Runde der besten Acht mit Argentinien beziehungsweise Fidschi durchaus schwierige Herausforderungen zu meistern. ProSieben MAXX ist in der KO-Runde weiter mit dabei und wird auch viele Entscheidungsspiele im Free-TV zeigen.
Doch nicht nur die größten Rugby-Nationen haben beim World Cup von sich reden gemacht. Teams wie Tonga, Samoa, Japan und vor allem Portugal mit seinem leidenschaftlich erkämpften historischen ersten WM-Sieg zum Abschluss der Vorrunde haben wirklich Spaß gemacht.
Das deutsche Nationalteam spielt in diesem Konzert der großen Teams noch keine Rolle. Das Team steckt mit jungen, talentierten und enorm engagierten Spielern in einem harten Umbruch und muss sich unter herausfordernden Rahmenbedingungen erst wieder weiter an die Spitze heranarbeiten, bevor man ernsthaft an eine WM-Qualifikation denken kann.




