Wolfpack gewinnt Zambezi 7s

Wolfpack gewinnt Zambezi 7s

Top-Einstand für den neuen 7er-Bundestrainer António Aguilar: Das Wolfpack hat im zimbabwischen Harare die Zambezi 7s gewonnen! Im Finale setzte sich Rugby Deutschland bei gut 30 Grad Hitze gegen das Nationalteam Zimbabwes knapp durch und blieb damit im gesamten Turnier ungeschlagen.
 
Dabei lief nicht immer alles rund für das neu zusammengestellte Team, dass nach Harare gereist war. Im Auftaktspiel gegen die Red Arrows aus Sambia begann Rugby Deutschland gut, ging auch verdient mit 10:0 in Führung. Dann wechselten die Coaches früh durch, was aber das Team eher aus dem Tritt und in der Folge sogar mit 10:12 in Rückstand brachte. Doch am Ende drehte man das Spiel noch in einen 15:12-Sieg. Im zweiten Spiel gegen die Cheetahs Academy, also die zweite Mannschaft des zimbabwischen Verbandes, ließ man nichts anbrennen, dominierte das Geschehen, kombinierte über die gesamte Spieldauer gut und fuhr so einen klaren 24:5-Erfolg ein.
 
Nachdem zu Beginn des zweiten Turniertags auch das Team KPF mit 31:19 recht klar geschlagen werden konnte, ging es im Halbfinale gegen den Vorjahressieger, die Spartans aus Botswana. Bei gut 30 Grad auf dem Platz, was den Deutschen merklich zu schaffen machte, lieferten sich beide Teams einen harten Kampf, in dem aber das Wolfpack nicht aufsteckte und am Ende knapp mit 14:7 die Oberhand behielt.
 
Im Finale wartete dann der erste Anzug Zimbabwes, die sogenannten Cheetahs. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand das Wolfpack seinen Rhythmus und ging kurz nach der Pause mit 19:5 in Führung. Doch in der Folge brachte man sich mit einigen Fehlern selbst in die Bredouille und hatte am Ende in Unterzahl nach Gelber Karte auch etwas Glück, dass Zimbabwe nicht noch den Sieg holte und es beim knappen 19:17 aus deutscher Sicht blieb.
 
"Nach unserem ersten Spiel hätte ich nicht unbedingt gedacht, dass wir hier das Turnier gewinnen, aber die Jungs haben sich wirklich von Spiel zu Spiel gesteigert und am Ende auch verdient gewonnen", so Coach Clemens von Grumbkow. "Ein großes Lob an das Team, das sich in dieser Woche sehr gut zusammengefunden hat."